
Eine fundierte und skalenübergreifende geologische Charakterisierung und Weiterentwicklung des statischen geologischen Modells wird behördlich gefordert und bildet die Grundlage für den Speicherbetrieb. Weiterhin sind diese Arbeiten die Voraussetzung für alle numerischen Simulationen.
Um zu einem ganzheitlichen Verständnis der Prozesse der CO2-Speicherung zu gelangen, müssen immer wieder neue Ergebnisse unter anderem aus Bohrlochmessungen sowie den dynamischen numerischen Modellierungen in das statische geologische Modell eingearbeitet werden.
Um die CO2-Ausbreitung und die Entwicklung des Drucks im Speicherhorizont prognostizieren zu können, werden zum Beispiel Informationen über die Porositäts- und Permeabilitätsverteilungen in das verwendete statische geologische Strukturmodell integriert.
Weitere Daten aus Bohrlochmessungen, wie z.B. Gaszusammensetzung, Druck- und Temperaturmessreihen, aber auch die räumliche CO2-Ausbreitung aus der 3D-Seismik und Elektrischen Widerstandstomographie helfen, die verschiedenen zeitlichen Zwischenstufen des Injektionsprozesses vorherzusagen.
Themenfeld 4: Teilprojekte